Alternative AufstellortE


Der geplante Standort des Funkmasts umgeben von Kindern, die dort wohnen und spielen.

Es gibt andere Gemeindegrundstücke, so wie private Anbieter von Grundstücks- und Waldflächen mit geeigneter Lage.

Es gibt Alternativen die sozialverträglicher sind und den Mobilfunkempfang sichern können.
Es ergibt sich der Verdacht, dass hier rein aus finanziellen Gründen von der Telekom und Clearingstelle bewertet wurde. Nach dem Motto: So wie wir wollen oder gar nicht. 

Was ist die Clearingstelle:
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Die Clearingstelle ist ein Instrument, um den Ausbau dort voranzubringen, wo es aktuell hakt. Die Clearingstelle fungiert als zentraler Ansprechpartner für die Netzbetreiber sowie die kommunalen Gebietskörperschaften zum Mobilfunkausbau. Sie leistet Unterstützung bei regionalen Hinderungsgründen, die einen zügigen Mobilfunkausbau temporär oder dauerhaft behindern oder nachhaltig verzögern."

Die Bewertung der Clearingstelle, die als Grund vorgegeben wurde auf ein unabhängiges Gutachten zu verzichten, ist also kritisch zu betrachten. Die u.s. Aussagen des unabhängigen TüV Gutachtens stehen nicht ohne Grund teilweise im Widerspruch!

Quelle: https://breitband.rlp.de/de/mobilfunk/

66/254 Gemeindegrundstück

Das selbst von Telekom und Clearingstelle geeignete Grundstück "an der Hundewiese" / Virnebergstraße (rechts im Bild 66/254) wird vom Bürgerbegehren komplett ausgeklammert. Warum ist nicht verständlich.
Es liegt kein Kaufangebot vor, es wird schon mit einem Sirenenmast belastet und die Netzabdeckung zur Westerwaldstraße ist laut TüV Gutachten gut.
Aber es ist auch nicht sozialverträglich. Es liegt ebenso wie der Standort "Am Kupferberg" (66/244) im Wohngebiet. 


15/2 PrivatAnbieter

Laut Clearingstelle und Telekom sei dieses Grundstück nicht geeignet. Gründe sind hier die Erschließungskosten (Kabelverlegung, Zufahrt über Schotter). 
Kosten die zur sozialverträglichen Lage aber vertretbar sind!
Der Empfang auf der Westerwaldstraße ist gegeben!

Andere viel extremere Standorte wie z.B. in Unkel in den Weinbergen zeigen das Machbare. 

Die genannten Überreichweiten sind vorgeschoben. 
Ein vorliegendes, unabhängiges Gutachten vom Tüv Süd bestätigt dies. 
Die von der Clearingstelle beschriebenen Überreichweiten sind durch eine einfache Absenkung der Hauptstrahlkeule zu minimieren. 
Das gleiche wäre auch für den Standort "Am Kupferberg" notwendig (siehe Zitat im Bild). Hier wird es jedoch nicht aufgeführt.
Dieser Standort würde zudem die Westerwaldstraße in gleichem Maße wie die anderen Grundstücke erreichen, laut TüV Gutachten. 
Anders als von der Clearing Stelle behauptet. 

Quellenangaben: Immissionsgutachten Mobilfunk “Geplante Mobilfunkanlage der Telekom im Ortsteil Breite Heide der Gemeinde Rheinbreitbach” vom TÜV Süd vom 08.06.22 

Grundstück 66/244 "Am Kupferberg". Hier zu sehen die nicht komplett erreichte Abdeckung der Westerwaldstraße, anders als von der Clearingstelle behauptet.

Quellenangaben: Immissionsgutachten Mobilfunk “Geplante Mobilfunkanlage der Telekom im Ortsteil Breite Heide der Gemeinde Rheinbreitbach” vom TÜV Süd vom 08.06.22 

Das private Grundstück 15/2 liegt in der perfekten Zone für einen Mobilfunkmast laut der DFMG Deutsche Funkturm GmbH. Eine Tochtergesellschaft der Telekom.

Erst nach dem Angebot des Gemeindegrundstücks "Am Kupferberg" schwenkte die Telekom um und der einst perfekte Standort wurde für technisch nicht geeignet erklärt. 
Das TüV Gutachten erklärt diese Zone aber nach wie vor für geeignet!

Standort Wasserhaus 96/1

Ein weiterer ausgeschlossener Standort wäre das Gemeindegrundstück "am Wasserhaus". Abseits im Wald gelegen und erschlossen. Dieses wurde in der Beurteilung der Clearingstelle und Telekom nicht berücksichtigt!
Auch hier wird mit Überreichweiten ins Rheintal argumentiert was vom Gutachten widerlegt wird, siehe Zitat oben. 
Es wäre auch merkwürdig wenn ein deutlich entfernteres Grundstück mehr Interferenzen auslöst als die Nahe liegenden.
Aber auch hier sind die Kabelverlegung und die Schotterzufahrt Gründe für eine Ablehnung. 
Natürlich immer im Hinblick, dass die Telekom ein Grundstück im Wohngebiet in Aussicht gestellt bekommen hat. Jedes Wirtschaftsunternehmen wird immer die geringsten Kosten wählen. 
Soziale Aspekte werden nicht berücksichtigt.